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Empfindlicher Rückschlag für den FC Foto: Dennis Echtermann

Empfindlicher Rückschlag für den FC TOP NEWS

Oestrich. Das kleine Hoch hat sich schon wieder verzogen. Nach den jüngsten Erfolgserlebnissen erlitt der FC einen herben Rückschlag, weil er gegen einen gut besetzen Gegner wie Erkenschwick zu wenig investierte und auch wegen seines unterentwickelten Kampfgeistes das Nachsehen hatte. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn - Spvgg. Erkenschwick 0:3 (0:1).

Auf dem neuen Kunstrasen des Willi-Vieler-Stadions gab es zwei Wochen zuvor den ersten Saisonsieg, doch dass gegen den Oberliga-Absteiger vom Rückenwind der jüngsten Siege so gar nichts zu spüren war und der FC eine derart matte Vorstellung ablieferte, hatte man nicht erwartet. „Das war das Zweikampfverhalten einer Schülermannschaft“, schimpfte Co-Trainer André Juchum, als er sich für seinen Einsatz im anschließenden Spiel der Reserve präparierte. Erkenschwick war von Beginn an die bessere Mannschaft, die planvoller nach vorne spielte, aber in der ersten halben Stunde zu keinem gefährlichen Abschluss kam.

 

Große Schwächen im Iserlohner Spielaufbau

Das FC-Spiel krankte am fahrigen Spielaufbau mit vielen Ballverlusten, und im Eins-gegen-Eins hatte die Spielvereinigung stets die Nase vorn. Und wenn einmal ein vielversprechender Vorstoß gelang, folgte ein Flankenball ins Niemandsland. Die Führung der Gäste fiel jedoch überraschend. Iserlohn klärte nicht entschlossen, Filipovic zog ab und hatte via Innenpfosten Erfolg (37.). Kurz vor der Pause gab es dann unverhofft die Ausgleichschance. Nach Gräßers Vorarbeit stand Lukas Lenz frei vor Keeper Kunz und scheiterte, wenig später zielte Kingsley Nweke aus guter Position neben das Tor. Da gab es für den zweiten Durchgang beträchtliches Steigerungspotenzial.

 

Der FC orientierte sich zwar etwas mehr nach vorn, doch die Aktionen blieben seltsam uninspiriert. Der unbedingte Wille, diese Partie zu drehen, war nicht zu erkennen. Dabei präsentierten sich die Gäste keineswegs fehlerlos, auch sie leisteten sich viele Ballverluste, aus denen man hätte Kapital schlagen können.

 

Aber je mehr sich die Platzherren nach vorn orientierten, desto größer wurde der Freiraum. Mandla hatte zweimal das 0:2 auf dem Fuß, es folgte Sawatzki, und letztlich konnte sich der FC bei Torhüter Daniel Dreesen bedanken, dass er weiter im Rennen blieb.

 

 

Aber das half letztlich nicht viel, weil im gegnerischen Strafraum absolut nichts passierte.Die Hoffnung auf einen Glückstreffers und einen Punktgewinn blieb bis zur 81. Minute erhalten. Da köpfte Avci Weßendorfs Flankenball ungehindert ein - die Entscheidung. Dass Erkenschwick sogar noch ein drittes Tor gelang, rundete den dürftigen Auftritt des FC ab.

 

Quelle: IKZ, Willy Schweer