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Nach 1:3 dreht der FC mächtig auf und gewinnt TOP NEWS

Dortmund. Riesenjubel beim FC, der das zweite Kellerduell binnen einer Woche gewann und dazwischen auch im Westfalenpokal siegte: Die Fehlstarter der ersten Saisonwochen machen sich offenkundig daran, Anschluss an das Liga-Mittelfeld zu finden. Fußball-Westfalenliga: Kirchhörder SC - FC Iserlohn 3:4 (1:1).

„Wenn ich nicht schon weiße Haare hätte, würde ich durch solche Spiele welche bekommen“, meinte Christian Hampel, der FC-Trainer, nach einer erneuten Nervenschlacht. Denn seine Mannschaft lag beim Tabellenletzten schon mit 1:3 hinten, kam aber fulminant zurück und landete einen verdienten Erfolg.

 

Die Gäste fanden gut ins Spiel, ihr Kapitän Lukas Lenz hatte bereits nach zwei Minuten eine hochkarätige Torchance auf dem Fuß, aber dann verlor die Mannschaft den Faden. Kirchhörde wurde stärker und lag nach 20 Minuten vorn, nachdem Philipp Herder ein kapitaler Fehler unterlaufen war. Er spielte Innenverteidiger, weil der Engpass in der Defensive ungeahnte Ausmaße annahm. Zu den sechs ohnehin fehlenden Spielern gesellten sich Lieder und Menard, die ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt hatte.

 

Zum Ende der ersten Hälfte steigerten sich die Iserlohner und verdienten sich den Ausgleich durch Lenz, der in einem Getümmel im Fünfmeterraum am schnellsten schaltete. Doch die kalte Dusche folgte unmittelbar nach Wiederbeginn, als erneut Herder den Ball unglücklich klärte und zum Gegenspieler beförderte. Richtig finster sah es aus, als Sarisoy einen 25-Meter-Schuss unhaltbar für Dreesen abfälschte. 3:1 für Kirchhörde - der nächste Rückschlag drohte.

 

Doch der FC schlug sofort zurück. Gräßer leistete die Vorarbeit, und vom Elfmeterpunkt traf Serafettin Sarisoy ins lange Ecke. Dieser Treffer nur zwei Minuten nach dem Gegentor tat dem Mittelfeldspieler gut, der dann den Ausgleich durch Kingsley Nweke mit einem Traumpass sehenswert vorbereitete.

 

 

Jetzt waren die läuferisch überlegenen Gäste nicht mehr zu bremsen, und Lukas Lenz schoss sie nur eine Minute später in Front. Es folgten weitere Großchancen zum Ausbau der Führung, die ungenutzt blieben. So musste in der Nachspielzeit noch gezittert werden, doch als der KSC einen Freistoßball aus 18 Metern über Dreesens Gehäuse setzte, war der zweiter Dreier in Folge beschlossene Sache.

 

Quelle: IKZ