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Hammer von Marks lässt den FC Iserlohn jubeln TOP NEWS

Castrop-Rauxel. Die Träume des Fußball-Westfalenligisten FC Iserlohn gehen in die nächste Runde. Die Elf von Trainer Christian Hampel lieferte im DFB-Pokal eine weitere gute Leistung ab und steht nach dem 3:2-beim SV Wacker Obercastrop verdient im Viertelfinale. „Da könnte es schon Sportfreunde Lotte sein“, orakelte der FC-Trainer. Fußball-Westfalenpokal, Achtelfinale: SV Wacker Obercastrop – FC Iserlohn 2:3 (1:1).

Nach den Erfolgen gegen die klassenhöheren Konkurrenten VfL Bad Berleburg (4:3) und Hammer SpVg. (4:1) versteckte sich der wackere, mit höherklassig erfahrenen Kickern gespickte Bezirksliga-Spitzenreiter auch gegen den FC Iserlohn nicht und stellte Keeper Dreesen sofort auf die Probe. Aber auch die Waldstädter waren gefährlich, erspielten sich durch Lenz, Nweke und Gräßer beste Chancen auf den ersten Treffer. In der 26. Minute nutzte Lenz seinen Freiraum und netzte zur Führung ein. Aber schnell war die Freude der Gäste verflogen, denn Schiedsrichter Bramkamp (Hattingen) zeigte Lötters wegen einer Notbremse die rote Karte.

 

Folgenschweres Laufduell bringt Lötters rote Karte

Nach einem Laufduell „Schulter-an-Schulter“ war der über 100 Kilogramm schwere Wagener zu Boden gegangen. In Überzahl setzten die Hausherren nach und glichen durch einen von Herder abgefälschten Shala-Schuss kurz darauf aus.

 

In der Pause wurde auf 4-4-1-System umgestellt. „Zu diesem Zeitpunkt war mir erst einmal Kompaktheit in der Defensive wichtig. Mit schnellen Kontern haben wir Wacker zugesetzt“, resümierte Hampel. So entstand auch das zweite FC-Tor. Auf Yildirim-Flanke war wieder Lenz zur Stelle – 1:2 (56.). Aber auch diese Führung war nur von kurzer Dauer, Wagener glich für die optisch überlegenen Gastgeber aus (61.).

 

Dieser mitreißende Pokalfight stand vor der Entscheidung, aber das wohl alles entscheidende dritte Tor fiel erst einmal nicht. Bei den Gästen vergaben Nweke (78./81.) und Gräßer (85., Außenpfosten) die endgültige Entscheidung. So rückte die Verlängerung immer näher. Die 90. Minute war angebrochen und die vom Referee angezeigte Nachspielzeit von vier Minuten begann. Aus 25 Meter Distanz hämmerte Marks das Spielgerät in den Knick. „Der Ball war für den Wacker-Keeper viel zu schnell unterwegs“, freute sich Hampel über den auch von den fairen Gastgebern mit Anerkennung bedachten Siegtreffer. „Das war ein Mega-Pokalkampf, mit allem Drum und Dran“, meinte der Coach abschließend.“

 

 

FCI: Dreesen; Lötters, Herder, Sarisoy, Dimitrov, Meckel, Yildirim, Marks, Gräßer (90. Ernst), Lenz, Nweke.

 

Quelle: IKZ