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Lenz erlöst den FCI sechs Minuten vor Schluss Foto: Dennis Echtermann

Lenz erlöst den FCI sechs Minuten vor Schluss TOP NEWS

Iserlohn. Der Bann ist gebrochen, der erste Dreier der Saison 2017/18 ist auf dem Konto des FC Iserlohn. Überzeugend war das zwar nicht, was die Gastgeber boten, doch das zählt in so einer Situation nicht. Dass am Ende ausgerechnet der zuletzt so glücklose Lukas Lenz den FCI erlöste, passte ins Bild. Fußball-Westfalenliga: FC Iserlohn - Westfalia Wickede 1:0 (0:0).

Nicht wenige der 200 Zuschauer im frisch renovierten Willi-Vieler-Stadion, die es mit den Gastgebern hielten, wären angesichts einer ereignisarmen zweiten Halbzeit wohl auch mit einem Remis zufrieden gewesen.

 

Nach dem Führungstreffer mit Mann und Maus verteidigt

In einer bis zum Ende nervös geführten Partie strahlten die Wickeder bis zum Ende latent Torgefahr aus, so dass auch jederzeit mit einem „Lucky Punch“ der Gäste zu rechnen war. Doch es kam anders. 84 Minuten waren gespielt, da wurde Lukas Lenz geschickt – ein Spieler, dem man die Verunsicherung in vielen Situationen zuvor ansehen konnte. Und auch jetzt schien Westfalia-Keeper Kuck den Vorstoß entschärfen zu können, doch irgendwie gelangte das Leder dem Stürmer wieder vor die Füße. Und der schob aus spitzem Winkel zum erlösenden 1:0 ein.

 

Jetzt ging es nur noch darum, diesen so sehnlich erwarteten ersten Sieg über die Zeit zu bringen. Wickede warf alles nach vorne, kam aber nicht zu klaren Möglichkeiten, weil die Iserlohner mit Mann und Maus verteidigten. Bei zwei Kontern, die aber von Lenz und Nweke nicht konsequent genug genutzt wurden, boten sich den Hausherren die Chancen zur Entscheidung.

 

Nach diesem glücklichen Ende sah es lange nicht aus. In der ersten Halbzeit war die Verunsicherung auf beiden Seiten spürbar. Iserlohn versuchte es gegen die beiden Innenverteidiger-Hünen der Gäste häufig mit hohen Bällen, kam vereinzelt zu Chancen, doch im Abschluss fehlte die Präzision. Und die ging dem Team auch in manchem Zweikampf ab. Die Folge waren drei gelbe Karten und ein rot-gefährdeter Dimitrov, der schon vor der Pause durch Meckel ersetzt wurde.

 

Direktabnahme ging knapp am Tor vorbei

Nach dem Wechsel fehlte den Aktionen des Hampel-Teams ein wenig das Tempo. Phasenweise setzte sich Wickede sogar in der gegnerischen Hälfte fest, ohne jedoch entscheidend vor das Tor zu kommen. Das gelang auf der anderen Seite Lenz nach einem Konter. Der agile Yildirim hatte geflankt und Lenz den Ball direkt genommen. Doch der ging noch knapp am Tor vorbei (60.). In der Schlussphase sollte es der Torjäger vom Dienst mit Ladehemmung besser machen.

 

Damit ist zunächst einmal die ärgste Last von den Schultern des FCI genommen, und nun geht es nach Kirchhörde, zum Schlusslicht.

 

 

Quelle: IKZ, Markus Wassmuth